Jeder Hotelgast kennt sie, die Kurtaxe: Je nach Feriendestination muss man pro Übernachtung Âeinen Batzen ins Kässeli des örtlichen Kurdirektors bezahlen. Man macht das gerne, bekommt man doch in der Regel etwas geboten dafür – folklorisÂtische Darbietungen der Dorfjugend oder auch, wie jahrzehntelang im Falle von St. Moritz, Âeinen Alphorn blasenden KurÂdirektor.
Leider erklingt derzeit in Graubünden das Alphorn etwas leiser als auch schon. Im Vergleich zu den Vorjahren gingen die ÜberÂnachtungen in der Wintersaison 2011/12 um 14,2 Prozent zurück. Viele Angebote sind zu wenig attraktiv, und der starke Franken lässt ausländische Destinationen verlockend erscheinen. Dag ...