Buschbrände mit oft verheerenden lokalen Auswirkungen gehören seit je zum australischen Sommer. Doch in den letzten Dekaden sind diese Feuer, zusammen mit steigenden Temperaturen und zunehmenden Dürren, immer intensiver geworden. 2019 war das heisseste und zugleich das trockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1900. Bislang hat sich die Berichterstattung meist auf menschliche Opfer und zerstörte Häuser konzentriert, gelegentlich ergänzt von mitleiderregenden Fotos von Tieren, die den Flammen nicht entkamen. In diesem Jahr ist alles anders.
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