Kurz vor Weihnachten erreichte ein ungewöhnliches Telefonat die Redaktion der Weltwoche. Werner Abegg, Sprecher der Schweizerischen Nationalbank (SNB), wollte wissen, ob es noch Fragen gebe, die zu beantworten er vergessen habe. Abeggs Dienstbeflissenheit löste Erstaunen aus, weil die Redaktion gar keine Anfrage gestellt hatte und der Nationalbank-Sprecher sonst konkreten Fragen gerne mit dem Hinweis auf «Vertraulichkeit» ausweicht. Dass er bei seinem Anruf an die umstrittenen Devisentransaktionen seines Chefs dachte, sagte er nicht. Ebenfalls unerwähnt liess er seine Befürchtung, die Weltwoche würde die Hildebrand-Story (siehe Seite 12) bereits in der Jahresendnummer aufgreifen. Stat ...