Tröstlich immerhin, dass alle von Aberglauben Geplagten sich in guter Gesellschaft befinden. So blieb etwa Johann Wolfgang von Goethe, um allfälligen Gefahren aus dem Weg zu gehen, an einem Freitag, dem Dreizehnten, sicherheitshalber zu Hause. Und erst Arnold Schönberg: Der am 13. September 1874 geborene Erfinder der Zwölftontechnik blieb am Freitag, dem 13. Juli 1951, schlotternd in seinem Bett. Eine Stunde vor Mitternacht schaute seine Tochter Gertrud vorbei: Nun sei gleich alles vorüber. Der Komponist hob den Kopf, stammelte das Wort «Harmonie» – und war tot. Die Zeit: dreizehn Minuten vor zwölf. Schönberg war 76 geworden – Quersumme: dreizehn.
Was Wunder, dass die noto ...