Andreas Unterberger ist ein freundlicher Mensch, der nicht immer freundliche Ansichten vertritt. Man könnte ihn deswegen auch einen Querkopf nennen. Als Chefredaktor der Wiener Zeitung verfasste der Mann ein, wie er es selber nannte, «nicht ganz unpolitisches Tagebuch». Mal lästerte er darin über die staatliche «Fernsehmarktordnung», mal über die «Geldquelle Klimawandel», mal über das leistungsfeindliche Schulsystem in Österreich.
In der Summe hat sich Unterberger eine schöne Anzahl Feinde zusammengeschrieben Seit zwei Wochen setzt er dieses Werk auf seiner privaten Homepage fort. Denn der Chefredaktor Unterberger ist nicht mehr. Sein Vertrag wurde aufgelöst – von höchster ...