Justin Marozzi: Islamische Imperien. Die Geschichte einer Zivilisation in fünfzehn Städten. Insel. 587 S., Fr. 42.90
Bagdad und Damaskus, Kairo und Kabul, Tripolis und Beirut – die Namen dieser Städte rufen Bilder von Tod und Terror, Bomben und Blutvergiessen, Überbevölkerung und Unterdrückung hervor. Doch es gab Zeiten, da waren sie Sehnsuchtsorte, da standen ihre Namen für Macht und Reichtum, für Wissenschaft und Kunst, für Luxus und Lebensart. Ex oriente lux, sagten die Römer, aus dem Osten kommt das Licht. Ursprünglich meinten sie wohl damit nur den Ort des Sonnenaufgangs, dann beanspruchte die Christenheit das Motto f& ...