Strafrechtsprofessor Mark Pieth greift zum schlimmstmöglichen Vergleich, um auf den zurücktretenden Bundesanwalt Michael Lauber einzuprügeln: «Stellen Sie sich einmal vor, er hätte jemanden erschossen! Meinen Sie, der könnte weiterhin seiner Arbeit nachgehen?» Nur hat Lauber niemanden erschossen. Und nicht einmal eine Kaffeekasse gestohlen. Dennoch spielt Mark Pieth den vorverurteilenden Scharfmacher und Scharfrichter: «Meine Sorge ist, dass Lauber weiter den Zugang zum Haus hat und seine Gehilfen die Macht übernehmen.»
Seit sich der Bundesanwalt mit dem Weltfussballverband befasste, liegt Pieth als früherer Fifa-Zuarbeiter mit diese ...