Der Skandal war gewaltig. Angesichts des gewaltigen Skandals wurde der Medienkolumnist der Weltwoche mit erregten E-Mails und erregten Telefonaten aus dem Hause NZZ eingedeckt. Er müsse unbedingt über den gewaltigen Skandal schreiben.
Der gewaltige Skandal bestand darin, dass sich Polo Stäheli, der neue CEO der NZZ, im Hauptgebäude an der Zürcher Falkenstrasse ein geräumiges Chefbüro einrichtete. Drei Redaktoren des Blattes hatten seinen Platzansprüchen zu weichen und ein anderes Dienstpult zu suchen.Vier Monate ist das her. Wir haben damals nicht über den gewaltigen Skandal geschrieben. Seine Brisanz blieb uns verborgen.Seit vier Monaten hat die Neue Zürcher Zeitung einen Chef, ei ...