Abschied von der Traumwelt
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Abschied von der Traumwelt
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Abschied von der Traumwelt

Nullzinsen, Gratisgeld, Subventionen für alle – wir lebten, als ob es keine Knappheiten gäbe.Jetzt ist es vorbei mit der Schlaraffenland-Ökonomie, jetzt muss man wieder rechnen.
Johann Wolfgang von Goethe schreibt in seiner 1815 erschienenen Gedichtsammlung: «Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.» Ein überraschender Zweizeiler des Dichterfürsten. Er publiziert ihn im Jahr der epochalen Veränderungen in Europa. Der Wiener Kongress restauriert die Verhältnisse des Ancien Régime. Die Deutschen sind im patriotischen Aufbruch. Das nationale Bewusstsein gewinnt an Bedeutung. Werden die Verhältnisse nun dauerhaft zementiert? Kehrt der ewige Friede ein? Abschied von der Traumwelt ...
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