Bern erwartete neue Köpfe – und kriegte sie. Das machte die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) an ihrer Jahrestagung am vergangenen Dienstag klar. Der Abgang von UBS-Präsident Marcel Ospel und seine Ablösung durch den bisherigen Chefjuristen Peter Kurer sei mit der UBS besprochen worden, betonte EBK-Chef Daniel Zuberbühler. Dann schob er die entscheidenden Sätze nach: «Wir haben unsere Erwartungen formuliert. Wir begrüssen den Entscheid.»
Musste Ospel schliesslich gehen, weil die Bankenaufsicht dem mächtigen Präsidenten die Lösung der Krise nicht mehr zutraute? Falls das zuträfe, wäre dies eine radikale Umkehr des bisherigen Standpunkts der EBK. Denn bislang hatte sie Ospe ...