Monika Maron: Artur Lanz. S. Fischer. 224 S., Fr. 33.90
Eines der lustigsten und vielleicht gänsehauttreibendsten Spektakel der deutschen Feuilletons der letzten Wochen ist das Abschlachten von Monika Maron anlässlich der Publikation ihres wundervoll leichten und augenzwinkernd provokativen Romans «Artur Lanz». Darin wird die Klage erhoben, dass wir unsere Heldensehnsucht fast vollständig in die Fantasiewelt des Kinos verlagert hätten, da der männliche Held in der Wirklichkeit ein übles Macho-Ding sei und ein testosterongesteuertes falsches Mannsein befördere.
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