Man muss nicht lang drum herumreden: Mit dieser Hochzeit wird das Haus Windsor beschädigt. Das hat nichts mit Meghan Markles angeblich «niedriger Geburt» zu tun – die Zeiten, da bei den Royals makellose Stammbäume zählten, sind längst passé –, sondern ist eine ganz nüchterne Feststellung aus Marketingperspektive. Eine Luxusmarke zum Beispiel kann sich dem Massengeschmack anpassen und auch preiswerte Souvenir-Artikel verkaufen, aber es kommt der Punkt, an dem die Marken-Kredibilität leidet. Zum Markenkern der Windsors gehörte eine gewisse Abgehobenheit. Der englische Staatsphilosoph Walter Bagehot schrieb vor 150 Jahren sinn&sh ...