Das muss man zwei Mal lesen: Einerseits liegt die Fluggesellschaft Swiss mit ihren finanziellen Ergebnissen «über dem Businessplan», sagt ihr Verwaltungsratspräsident Pieter Bouw. Andererseits muss die nämliche Swiss notfallmässig 400 Millionen Franken einsparen, um den Businessplan zu erfüllen. Das ist zwar unlogisch, entspricht aber der gegenwärtigen Realität dieser Airline.
So manches folgt hier anderen Gesetzen als in der übrigen internationalen Luftfahrt. Etwa die Preisstrategie. Die Swiss kauft ihre Passagiere mit Dumping-Preisen: So zahlt der durchschnittliche Fluggast auf dem ganzen Netz (Langstrecken und erste Klasse inklusive) für einen Sitz vierzig Franken weniger als e ...