Alle Medien haben, gestützt auf eine Untersuchung der Gewerkschaften Unia und Travail Suisse, grossflächig berichtet, wie sich die Lohnschere zwischen den top cats und den untersten workhorses trotz Krise nochmals geöffnet hat. Es gibt eine Liste von Grossunternehmen mit der vor allem von den Jungsozialisten als Initiative lancierten Relation zwischen höchstem und tiefstem Lohn. Die Spanne reicht vom «normalen» Zehnfachen bis zu einigen «kranken» Hundertfachen für Spitzenbanker. Ob Letzteres eine gescheite Bonusregelung ist, darf man füglich in Frage stellen, ist aber primär ein Problem der zuständigen Aktionäre und des Verwaltungsrats. Wenn wir Lohnverteilungen in Unternehmen b ...