Schon lange bevor jeder, der sich über amerikanische Eigenheiten amüsierte, deswegen gleich des teuflischen Antiamerikanismus verdächtigt wurde, flatterten einem in schöner Regelmässigkeit unaufgeforderte E-Mails mit dem Titel «Stella Awards» in die Mail-Box: Es sei einmal mehr so weit, bald würden wieder die «Stella Awards» vergeben, und unten stehend könne man sich in die Kandidatenliste vertiefen.
Der «Stella Award», so die «Message», zeichnet die kuriosesten amerikanischen Gerichtsurteile aus, zu denen Anwälte mit horrenden Geldforderungen häufig beitragen. Der Name des Preises nimmt auf die 81-jährige Stella Liebeck Bezug, die sich in einem Mc-Donald’s-Imbiss an vers ...