Mit den Wahlen 2011 hat sich die Wissenschaft erneut eine Schelte eingehandelt, beispielsweise von Christoph Mörgeli in der Weltwoche Nr. 43/11. Die zum Teil ungenauen «Prognosen» der Politologen sorgten für Ärger, auch wenn ein Claude Longchamp das Wort «Prognose» wohl seit dem Minarett-Zwischenfall nie mehr gebraucht hat. Schärfere Kritik verdienten aber die Wissenschaftler – aber auch die Bundeskanzlei sowie die Medien – wegen ihrer politischen Desinformation vor den Wahlen.
Die erste Desinformation datiert vom 7.  Oktober 2011 und betrifft das in der Neuen Zürcher Zeitung und in Le Temps erschienene Parlamentarier-Rating, das die Mitglieder des Nationalrats aufgru ...