Am Vorabend der Begegnung mit Yan Bao schaute ich mir auf DVD «Die 18 Todesschläge der Shaolin» an. Die Kampfszenen des Films, in dem ein tapferer Kung-Fu-Abt von einer fiesen Soldateska bedrängt wird, waren elegant choreografiert wie Ballettszenen. Und ein original fernöstlicher Humor durchzog die Handlung: Amüsant etwa, wie die blasse Wirtstochter sich als Selbstverteidigungs-Virtuosin entpuppte und einige Rohlinge ihre Faust kosten liess. «Shaolin» steht für Kriegskunst mit Witz, begriff ich.
Am nächsten Tag begab ich mich freudig in jenes prächtige Feusisberger Wellnesshotel, in dem sich die Schweizer Fussballnationalmannschaft gern auf ihre Matches einstimmt, was zum Seminar ...