Als Brooke Astor ein Teenager ist, wird sie im Jahre 1916 von ihrer Grossmutter belehrt: «Brooke, du darfst niemals alles auf deinem Teller essen. Eine wirkliche Lady sollte immer etwas übrig lassen.» Immer etwas auf dem Teller zu lassen, sei ihr zur Lebensmaxime geworden, sagt Brooke Astor über achtzig Jahre später. Denn: «Es ist nicht verwerflich, sein Essen geniessen zu wollen. Aber Gier ist verwerflich. Hunger kann befriedigt werden. Gier niemals.» Ein Prinzip, das sich im Geschäftsleben ebenso anwenden lässt wie in Herzensangelegenheiten. Ein Prinzip, das viel mit guten Manieren zu tun hat. «Manieren», sagt Mrs. Astor, «sind instinktiv. Manieren entstammen einem guten Herzen ...