Achtundvierzig Stunden sind nicht lang.
Achtundvierzig Stunden sind unendlich lang.
Wenn man nichts anderes zu tun hat, als darauf zu warten, dass man von der Stimme aus dem Lautsprecher aufgerufen wird, weil in seinem Büro ein Herr Hasler schon auf einen wartet, ein Herr Hasler vom Bundesamt für Migration, ein Herr Hasler, der einen fragen wird: «Hast du uns jetzt deine Papiere gebracht?», und man hat doch keine Papiere, wenn man nichts anderes zu tun hat, als auf diesen Augenblick zu warten, dann vergeht die Zeit, je nach den Gedanken, die man denkt, quälend langsam oder schmerzhaft schnell.
«Vielleicht», denkt man, «heisst der Herr Hasler diesmal anders, vielleicht trägt er k ...