Ob wir mal sprechen könnten, fragte mich ein achtjähriges Mädchen, es sei sehr traurig. Mit der Mama habe sie schon versucht zu reden, «aber sie hört mir nicht richtig zu». Es gehe um den Papa. Nachts, wenn sie in ihrem Bett liege, weine sie viel. «Weil er nie Zeit hat, mit mir zu spielen, auch nicht am Wochenende», erzählte sie leise. Dauernd hänge er mit dem Ohr an seinem Handy. «Die anderen Leute sind ihm viel wichtiger als ich.» Ein Junge, damals sechs Jahre alt, zeigte mir stolz seine Spielfiguren. Er hatte ihnen die Köpfe abgerissen. «Und morgen mache ich das auch bei meiner Mama und meinem Papa und meiner Lehrerin», kündigte er an. Als ich wissen wollte, warum, e ...