Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, kurz Suva, genoss bis letztes Wochenende höchstes Ansehen. In einer Image-Umfrage belegte sie noch im März Platz zwei aller Firmen, gleich nach der Migros und noch vor der Swisscom und Nestlé. Speziell hohe Noten erreichte sie beim Kriterium «besonders vertrauenswürdig». Heute, nur ein halbes Jahr später, steht die öffentlich-rechtliche Anstalt vor einem Image-Desaster: Ihr ehemaliger Immobilienchef wird verdächtigt, Liegenschaften aus dem Suva-Portefeuille weit unter dem Marktwert verkauft zu haben. Ein Tessiner Makler soll ihm dabei geholfen haben. Die Differenz zwischen dem tatsächlichen Wert und dem Erlös sollen die zwei unter sic ...