Für einen Moment wurde es richtig lustig an der Pressekonferenz der Kulturstiftung Pro Helvetia. Das war zu Beginn der inhaltlichen Ausführungen, als ein Handy losklimperte und Pius Knüsel aus dem Stegreif darüber sinnierte, ob man künftig Kompositionsaufträge für Klingeltöne vergeben sollte, um die Aussenwirkung der Stiftung zu verbessern. Doch abgesehen von diesem improvi- satorischen Ausflug war die Medienorientierung Ende vergangener Woche eine zähe Sache. So wie Strafaufgaben eben sind. Der Anlass war ja auch kein witziger: Stiftungsdirektor Knüsel musste bekannt geben, wie die Million Franken eingespart werden soll, die das Parlament in einem längeren Anfall von schlechter L ...