Jahr für Jahr stand Zürich im Januar im globalen Schaufenster – wenn im Kongresshaus anlässlich der Fifa-Ballon-d’Or-Gala die besten Fussballerinnen und Fussballer ausgezeichnet wurden. Der Anlass besass nicht nur werbetechnisch grösste Ausstrahlung – auch das lokale Gewerbe profitierte: Die Luxushotels waren voll, die Sterne-Restaurants empfingen spendable Gäste, die Bijouterien und Modeboutiquen an der Bahnhofstrasse überbrückten das Januarloch. Limousinen- und Catering-Services genossen Hochkonjunktur. Trotz Avancen aus dem Ausland gegenüber dem Glamour-Event hielt der frühere Fifa-Präsident Sepp Blatter eisern am Standor ...