Seine Naturbilder sind dunkel und tief wie der Mutterschoss. Seine Menschenkörper sind weit und weich wie die Landschaft der Dünen. Mächtig die Männerbeine zwar, hellenistische Säulen; der Frauenarm aber ist ein riesenhafter, gütiger Flügel, der eine ganze Ausstellungshalle füllt. Oder als Drapeau die Luft charmiert an der Weltausstellung von Sevilla.
Denn die Motive von Balthasar Burkhard sind Sehnsuchtsmotive. Grossformatig in der Abmessung, und der Atem, der sie hält, ist purer Kunstwille. Da wirkt die Mission, uns das zu zeigen, was nur ein Fotograf sehen kann. Jetzt ist Balthasar Burkhard gestorben. Ein Zen-Meister des Lichts ist tot.
Er hat den ganzen Kontinent der Fotogra ...