Die Nationalratskandidatur für die SP von Ärztepräsident Jacques de Haller hat bei vielen Medizinern das Fass zum Überlaufen gebracht. Es gehe nicht, dass ein «Antikapitalist» die Ärztevereinigung FMH im Nationalrat vertrete, ärgerte sich der Luzerner Arzt Hans-Robert Naef in der Schweizerischen Ärztezeitung. «Wenn Sie die Demokratie Ihrer Mitglieder nicht aushebeln wollen, veranstalten Sie eine Urabstimmung, um herauszufinden, wer von uns Mitgliedern Sie wirklich noch will, mit oder ohne Nationalratsgelüste», schlug er de Haller vor. Christian Gerber, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie, forderte in einem offenen Brief gar de Hallers R� ...