Es ist ein historischer Tag, als wir Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, in Berlin treffen. Ihre Partei hat das Unmögliche vollbracht: Sie überholt die Union in den Umfragen, erklimmt Platz eins – stärkste Kraft im Land. Ein Triumph? Keineswegs. Just an diesem Tag steigt über Berlin symbolträchtig der weisse Rauch auf: Friedrich Merz, der CDU-Vorsitzende, und sein sozialdemokratischer Gegenspieler Lars Klingbeil treten vor die Kameras – und verkünden ihren Pakt. Weidel brodelt: «Wir werden alles daransetzen, dass dieser Mann seine Macht so schnell wie möglich wieder verliert.» zur Story
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Gerhard Ludwig Kardinal Müller, Richter am höchsten Gericht des Vatikans, empfängt die Weltwoche zur Audienz – in einem Arbeitszimmer, das an eine Bibliothek erinnert. Dort spricht der Mainzer Klartext. Seine Diagnose ist beunruhigend: Eine säkulare EU-Elite, entfremdet vom Christentum, schwingt sich zur moralischen Instanz Europas auf – autoritär, besserwisserisch, unbarmherzig. «Das hat Orwell’sche Züge», warnt Müller. zur Story
Justizminister Beat Jans geht öffentlichkeitswirksam zum Fastenbrechen. Im Zürcher Hallenstadion versammeln sich Tausende Muslime zum Gebet, das SRF ist dabei. Nur rund 6 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung ist muslimisch, dennoch bekommt die Community die maximale Aufmerksamkeit. Die Islamisierung der Eidgenossenschaft schreitet langsam aber stetig voran. Vor allem weit vorne ist die Religion in der Kriminalstatistik. Afghanen und Marokkaner begehen verhältnismässig viel mehr Straftaten als Schweizer oder Italiener. Der zuständige Bundesrat Jans zeigt sich davon kaum beeindruckt. Und wie verbringt er Ostern? zur Story
Abenteuer Familie: Unser Autor Tom Kummer unternahm mit seinem Sohn nach dessen Lehrabschluss und der Rekrutenschule eine Asien-Reise. Was verbindet die beiden Generationen, was trennt sie? Seine Eindrücke fasste Kummer für diese Ausgabe zu einer feinfühligen Vater-Sohn-Geschichte zusammen. zur Story
Mit Santiago Calatrava über seine Wahlheimat Zürich und den Aufstieg zum Stararchitekten zu sprechen, ist faszinierend. Bei einem Gang durch die grösste Schweizer Stadt erzählt der gebürtige Spanier und leidenschaftliche Tennisspieler unserem Reporter Benjamin Bögli von seinen Anfängen als Student in Valencia und seinem neusten Zürcher Projekt, kritisiert die zeitgenössische Architektur und nennt die grössten Herausforderungen seines Berufs. «Einen Stuhl zu entwerfen, ist genauso schwierig wie die Gestaltung eines Bahnhofs», sagt der heute 73-jährige hochdekorierte Baumeister und Künstler. zur Story
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