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Afrikanisches Gerangel
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Wahlkampf

Afrikanisches Gerangel

Die jüngste Erregung um die Aussagen Christoph Blochers zu Afrika ist unbegründet. Im Vorwahlkampf wird bereits heftig die Moralkeule geschwungen.
Seine Sätze schlagen ein wie Bomben. Egal, ob Bundesrat Blocher in der Türkei von «Bauchschmerzen» wegen des Antirassismusgesetzes spricht oder vor der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats über den Nutzen der Entwicklungshilfe an Afrika – seine Aussagen versetzen Politiker und Medien in Erregung. Und selbst wenn er nichts sagt – wie im Vorfeld der Abstimmung über das Asylgesetz mit seiner Weigerung, im Schweizer Fernsehen aufzutreten –, wird dies zum Thema. Blocher braucht sich nicht in Szene zu setzen; seine politischen Gegner übernehmen das. Jüngstes Beispiel: die Indiskretion aus der Staatspolitischen Kommission. Was Blocher dort über die Entwicklungshilfe und die ...
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