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Die Weltwoche

Afrikas schwarze Rassisten
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Literatur

Afrikas schwarze Rassisten

Lange vor den Weissen in Südafrika dachten sich Schwarze ein Apartheidsystem aus. Nachfahren amerikanischer Sklaven errichteten in Liberia eine Sklavenhaltergesellschaft. Sie endete erst 1980 in Blut und Chaos. Es fehlte ein politischer Führer wie Nelson Mandela.
Moderne Heiligenbiografien werden im Kino erzählt. Richard Attenborough verfilmte 1982 das Leben des indischen Unabhängigkeitshelden Gandhi. Hollywood mag solche emotionalen Monumentalwerke und segnete den Film gleich mit acht Oscars. Nun hat Clint Eastwood die Reihe fortgesetzt: Mit «Invictus» schuf er Nelson Mandela, gespielt von Morgan Freeman, ein ebenso eindrückliches filmisches Denkmal. Die weissen Machthaber sperrten den späteren ersten schwarzen Präsidenten 27 Jahre lang weg. Hinter den Mauern auf Robben Island, einer Gefängnisinsel vor der Küste Kapstadts, wuchs der Widerstandskämpfer Mandela zur berühmtesten Symbolfigur der Anti-Apartheid-Bewegung heran. Die Rassentren ...
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