In der Bundesrepublik wird derzeit diskutiert, wie man die Rechte der Konsumenten gegenüber den Produzenten stärken kann. Im Mittelpunkt steht die «Ermöglichung informierter Kaufentscheidungen», so nennen es zumindest die Grünen, ohne sich darüber Gedanken zu machen, was sie der deutschen Sprache antun. Was sie meinen, ist: Israelische Produkte, die in der Westbank hergestellt wurden, sollen gesondert gekennzeichnet, also nicht unter dem Label «made in Israel» angeboten werden. Wobei die Grünen ganz offensichtlich an landwirtschaftliche Produkte wie Tomaten, Gurken, Avocados und Mangos denken und dabei übersehen, dass Israel inzwischen vor allem Hightech-Produkte exportiert. Einer ...