Madeline Miller: Das Lied des Achill. Eisele. 416 S., Fr. 25.90
Kürzlich bekam ich von meiner Tochter ein Buch geschenkt, das ich mir selber nicht ausgesucht hätte. Das Leben von Achill, neu erzählt. Staubig, befürchtete ich. Und was passierte? Ich konnte es nicht weglegen und musste mir immer hastig Tränen wegwischen, wenn die Familie ins Wohnzimmer kam. Am Schluss weinte ich. Die Geschichte ist aus der Sicht von Patroklos erzählt, einem scheuen Knaben, der mit zehn Jahren an den Hof von König Peleus geschickt wird. Dort wächst er mit Achill auf, dem strahlenden, starken und schönen Sohn von Peleus. Die beiden werden mit der Zeit Freunde, später Liebende; dies nicht zur Freude v ...