Er war eine Extremfigur irgendwo zwischen Reinhold Messner und John Waters. Zum Helden der französischen Nation wurde er, als er sich auf einem Rettungsfloss ohne Nahrungsmittel und Trinkwasser 1952 über den Atlantik driften liess. Bombard wollte der Welt beweisen, dass man so etwas überleben kann, was ihm nach 65 Tagen Irrfahrt auf offener See und dem Verlust von 25 Kilogramm Körpergewicht knapp gelang. Der Selbstversuch am Rande des Nonsens trug ihm den Ehrentitel ein, unter dem er populär blieb: der «freiwillige Schiffbrüchige».
Die Hoffnung stirbt zuerst – das war die nicht unüberzeugende These, die Bombard mit existenziellem Einsatz demonstrieren wollte. Er ging davon aus, da ...