Angekündigt hat der Verlag das Buch als einen Roman, aber was ist es wirklich? Eine Abfolge von elf Erzählungen, die lose miteinander verknüpft sind wie Sätze eines Musikstücks: Motive vom Anfang kehren am Ende wieder, einige Namen verbinden die Geschichten untereinander. Es gibt ein Vor- und ein Nachspiel und eine Geschichte, die, wie es in ihrem Untertitel heisst, «ein Fremder erzählt». Sie ist das Kontraststück im Zyklus. Man könnte diese Erzählungen, die der Niederländer Albert Alberts unter dem Titel «De Eilanden» 1952 herausgebracht hat und die nun erstmals auf Deutsch vorliegen, auch als Inseln im Ozean einer grösseren Geschichte beschreiben, die selbst nicht erzählt w ...