Er liebte die Tiere, vor allem die Vögel: «Weil sie so schön aussehen. Weil sie schöne Musik machen. Und dann können sie auch noch fliegen!» Er erforschte ihre Stimmen, imitierte und verwandelte sie – ausgerechnet auf dem schwerfälligsten aller Instrumente. Er gab der Posaune eine menschliche Stimme, er brachte das brachiale Signalinstrument zum Fliegen. Dass er auf dem klumpfüssigen Horn ganze Akkorde blies, klang wie ein Wunder. Er erklärte bescheiden, mehrstimmige Musik gebe es in der Literatur längst, «nicht für Posaune, aber für Waldhorn». Dabei konnte nur er über den Posaunenton seine Gesangsstimme so legen, dass ganze Obertonreihen aufblühten. Überhaupt war um den g ...