Im deutschen Fernsehen wimmelt es von Kommissarinnen und Detektivinnen; und alle sind selbstbewusst, emanzipiert und haben selbstverständlich kaum Probleme mit ihren männlichen Kollegen. Und taucht mal doch ein Macho auf, dann lassen sie ein solches Exemplar natürlich kräftig auflaufen. Dann wird die Krimi-Folge zum Therapeutikum.
Eigentlich aber ist das weibliche Pendant nur geschaffen worden, weil die individuellen Marotten der Männer ausgereizt waren. Mit den Frauen liessen sich neue Themen unterbringen: alleinerziehende Mütter, geschiedene Männer, schreckliche Kinder – jede ermittelnde Heldin eine Mutter Courage.
Realitätsnah ist das nur selten, und deshalb langweilig. Wirklic ...
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