Taschkent
Ein Nachmittag im Taschkenter Stadtteil Yunusabad: aneinandergereihte einstöckige Häuser, Limousinen der Mittelklasse am Strassenrand. Niemand käme auf die Idee, hier könnte der reichste Mann des Landes wohnen. Eine orientalisch verzierte Doppeltür öffnet den Weg in einen begrünten Innenhof, eine abgeschiedene Welt. Zum Hausherrn geht es durch weitere Türen, in einen weiteren Innenhof, ähnlich dem Atrium römischer Villen. Ein niedriger Tisch, darauf Trockenfrüchte und Mandeln, zu vier Seiten üppig gepolsterte Sessel. Ein Bediensteter giesst Tee in henkellose Tassen.
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