Wenn es um den Humor geht, verstehen die Deutschen keinen Spass. Schliesslich haben sie 1933 den grössten Komiker aller Zeiten zum Kanzler gewählt, und wenn er sich eines Tages beim Ausblick auf das von ihm umgestaltete Berlin nicht totgelacht hätte, würde er möglicherweise noch immer regieren. Oder er wäre EU-Kommissar für Osterweiterung geworden. Zwar war die grosse nationale Komödie 1945 vorbei, aber auch danach ging es durchaus humorvoll weiter. Unter anderem mit Heinrich Lübke im Westen («Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger!») und Walter Ulbricht im Osten («Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!»).
Auch die jetzige Kanzlerin hat viel Sinn für Humor, obwo ...