Neben Albert Hofmann an einem Kongress auf der Bühne zu sitzen, ist, wie mit Michael Jackson in der Band zu spielen. Neben der unerwarteten Stroboskopbehandlung im Blitzlichtgewitter von hundertfünfzig Kameras fällt sogar etwas Kollateralprominenz in Form bewundernder Blicke auf den erstaunten Sitznachbarn (das heisst: mich). Ganz so, als ob die alleinige Tatsache, den hundertjährigen LSD-Entdecker offenbar zu kennen, einen schon zum bedeutsamen Zeitgenossen adeln würde. Ikonen werden eben selten hundert. Und wenn eine quicklebendige Legende Entdecker einer hochpotenten Bewusstseinsdroge ist, gerät ein Geburtstag schnell zur Grossveranstaltung. So geschehen am vergangenen Wochenende in ...