Auf der Market Street im Herzen Johannesburgs ist der Kunde König. Nicht nur Supermärkte, Boutiquen und Kaufhäuser buhlen um ihn, sondern auch Hunderte von Strassenhändlern, die man hier hawkers nennt. Sie bieten auf ihren wackeligen Tischen jede Ware an, für die Nachfrage besteht: Unterwäsche, Blumen, Seife, Bücher, Gemüse, Limonade, Spielzeug, Kunsthandwerk und, und, und. Selbst Dienstleister wie Friseure und Telefonvermieter arbeiten hier an der Bordsteinkante unter freiem Himmel. Ein bunter Karneval der Ich-AGs, der in regierungsamtlichen Konzepten und ökonomischen Studien bestenfalls als Randerscheinung geführt wird.
Wer in Südafrika Hawker wird, hatte meistens keine Chance, ...