Der persönliche Chauffeur von Marcel Ospel fährt morgens mit einem schwarzen 500er-Mercedes eigens aus Basel an, um den Chef in Rüschlikon ZH abzuholen und zur Arbeit in die Zürcher City zu bringen. Natürlich beschäftigt die UBS Fahrer mit bedeutend kürzerem Anfahrtsweg. Die aber will der Bankpräsident nicht. Seit Jahren vertraut er einzig seinen drei Chauffeuren aus gemeinsamen Basler Zeiten.
Vertrauen ist das Leitmotiv in der Karriere des Chefs der grössten Schweizer Bank. Auch an die Schalthebel der UBS hat Ospel in den letzten Jahren hauptsächlich Getreue gesetzt – namentlich ins Verwaltungsratspräsidium, das bei der UBS das eigentliche Machtzentrum ist und einen grösseren ...