Ihr Studium an der Filmhochschule München hat sie noch nicht beendet, und doch hat sie bereits zwei Filme gemacht, die nicht nur das Publikum faszinieren, sondern auch Fachleute beeindrucken. Ihr erster, «Die Geschichte vom weinenden Kamel», erhielt eine Oscar-Nominierung, und ihr zweiter hat höchstes Lob bei der Kritik gefunden: «Die Höhle des gelben Hundes». Byambasuren Davaa ist Mongolin, lebt in München und verzückt mit ihren Filmen aus ihrer Heimat; Filmen, die eine in diesem Metier fast vergessene Tugend pflegen: Bedächtigkeit und Ruhe. War das erste Werk eine Dokumentation, so hebt sie in der «Höhle des gelben Hundes» die Trennung zwischen Spiel- und Dokumentarfilm auf un ...