Hans-Rudolf Merz kann als Finanzminister bislang keinen einzigen Erfolg verbuchen. Im Bundesrat läuft der Freisinnige mit seinen Ideen auf. Aus dem Sparer der Nation ist eine Gefahr für die Finanzen des Bundes geworden.
So viel steht nach einem knappen halben Jahr schon fest: Es hat Anfang Januar der falsche Mann das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) übernommen. Hans-Rudolf Merz (FDP) – soweit er seine Anträge überhaupt konsequent bis zum Ende durchzieht – läuft mit allen seinen Plänen auf, wird von seinen Kollegen derart systematisch in die Minderheit versetzt, dass es derzeit höchst unsicher ist, ob es ihm überhaupt gelingt, für das Jahr 2005 ein gesetzeskonformes Budget vorzulegen. Von der nachhaltigen Sanierung der Finanzen spricht im Bundeshaus schon niemand mehr. Mit der Treuherzigkeit, mit der er die delikaten Geschäfte anpackt, verunsichert Dauerverlierer Merz auch die eigenen Leu ...
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