Im letzten Juni beschloss der Nationalrat ein ambitioniertes Klimaziel: Bis in zehn Jahren muss der CO2-Ausstoss der Schweiz um zwanzig Prozent abnehmen. Reduziert werden soll vollständig im Inland. Der Bundesrat hatte vorgeschlagen, die Reduktion zur Hälfte im Ausland zu vollziehen – durch Massnahmen, die von der Schweiz finanziert werden. Die Weltwoche kritisierte damals, das Parlament gehe von falschen Annahmen aus, und kommentierte: «Der Nationalrat setzt ein ehrgeiziges Reduktionsziel, verhindert gleichzeitig aber die sinnvollste Umsetzung, nämlich Massnahmen im Ausland.»
Eine neue Studie des Graduate Institute of International and Development Studies in Genf kommt nun zum gleic ...