Wer einmal ein kritisches Wort über den kleinen, knorrigen Herisauer verfasst hat, der jetzt als Finanzminister amtet, den grüsst er nie mehr. Mit bestürztem Zucken dreht er beim Anblick solcher Journalisten seinen Kopf zur Seite, neigt ihn tief gen Boden und schleicht wortlos an denen vorbei, die ihn nicht loben. Interviews gibt er, konsequent, nur Leuten, die sein Befinden nicht stören. Kontroversen hält er nicht aus.
In der delikatesten Angelegenheit der letzten Jahrzehnte vertritt ein Mann die Interessen der Schweiz, der nicht nur gesundheitlich angeschlagen, sondern zur harten, konfrontativen Verhandlung gar nicht tauglich ist. Hans-Rudolf Merz, als Bundespräsident auf dem Gipfel ...