Ist das Schöne des Schrecklichen Anfang? Die Fotografin dieses Bildes war so schön, dass Man Ray sie liebte, Picasso sie malte, und Cocteau eine Film mit ihr besetzte. Elisabeth «Lee» Miller (1907–1977) inspirierte die grössten Künstler des 20. Jahrhunderts.
Die Amerikanerin war eine emanzipierte Frau. Muse und Model waren keine Erfüllung. In den dreissiger Jahren entstanden in ihrem Studio am Broadway Modeaufnahmen, und diese waren so überzeugend, dass Vanity Fair Miller zu den «herausragenden lebenden Fotografen» zählte. Ihr Ehrgeiz war angestachelt. 1942 akkreditierte sie sich zur Kriegskorrespondentin für die britische und amerikanische Vogue, um aktiv zum Sieg der Mensc ...