Er war ein Günstling des Schicksals. Und dieses Charisma des Glückskinds strahlte er auch aus. Er konnte ins Schwärmen geraten, wenn er mit blitzenden Augen und sonorer Stimme erzählte: von Hollywood, der Frühzeit seines Welterfolgs. Von Montgomery Clift, der ihm den grössten schauspielerischen Eindruck gemacht hatte. Von Marlon Brando, der ihm ein Freund und launiger «Englischlehrer» war. Oder von Judy Garland, mit der er 1961 in Stanley Kramers «Das Urteil von Nürnberg» spielte und die ihm für seine Rolle als deutscher Naziverteidiger off camera einschärfte: «Be mean to me!» Eigentlich habe er den Oscar als «Best Actor Off Camera» erhalten, feixte er.
Ein Glückskind war ...