Es gibt Beziehungen, die nur im Dauerkrisenzustand stabil bleiben, und dazu gehört das Verhältnis der industrialisierten Menschheit zu ihren Energiequellen. Und zwar von Beginn an: Als im 17. Jahrhundert in England die Eisenindustrie heranwächst, schwinden zusehends die Wälder. Die erste Energiekrise der Geschichte kommt – jedenfalls wähnt man sie im Kommen. Der Holzkohlepreis steigt ins Unbezahlbare, bis schlaue Unternehmer einen bis dahin unerkannten Ausweg finden: die Steinkohle.
Zwei Jahrhunderte später wiederholt sich die Geschichte. Diesmal scheinen sich die Steinkohlevorkommen zu erschöpfen. Damit Loks und Webstühlen nicht der Dampf ausgehe, beginnt wieder die Suche nach ein ...