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Bestechung auf dem Fussballplatz, Mauscheleien mit EM-Tickets – der Name Kurt Röthlisberger steht nicht gerade für Transparenz und Fairplay. Das gilt auch für den ­eigenmächtigen Umgang mit Spenden der Non-Profit-Organisation Nez Rouge.
Schaut man sich die publizierten Zahlen an, steht die Aargauer Sektion von Nez Rouge einsam und mit grossem Abstand an der Spitze. Rund 1600 angetrunkene Autolenker hat der freiwillige Dienst in den letzten Jahren jeweils während der Adventszeit und übers Neujahr sicher nach Hause chauffiert. Die erfolgreichsten aller anderen Sektionen – Zug, Luzern, Bern, Zürich, Genf und Jura – schaffen gerade mal halb so viele Fahrten. An sich ist dieser Dienst, der auf Freiwillige und Sponsoren baut, für die Nutzniesser kostenlos. Im Zentrum steht vor allem eines: Alkoholbedingte Tragödien auf den Strassen während der Festtage sollen verhindert werden. Wer von Nez Rouge profitiert, wird gleichw ...
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