Diese Woche feierte Michael Ringier rund. Er wurde sechzig. Gratuliert haben ihm auch seine zwei Töchter, beide im Teenager-Alter, beide Adoptivkinder aus den USA.
Die beiden Töchter werden im Unternehmen allerdings kaum je eine tragende Rolle spielen. Es ist darum nicht verwunderlich, dass es zum Sechzigsten des Sippenchefs wieder einmal Nachfolgegerüchte setzte. Der deutsche Axel-Springer-Verlag soll sich, wie im Jahre 2002 schon einmal, erneut für das grösste Schweizer Medienhaus interessieren.Was, fragen wir uns nun, hat dies mit Monsieur Lamunière und Lady Bancroft zu tun?
Die neuere Geschichte der Medien ist die Geschichte von untergehenden Dynastien. Wie kaum eine andere Bran ...