Opernsaison-Eröffnung: Genf und Zürich
Am Montag, dem 14. September, war die Schweizer Opernwelt noch einigermassen im Lot. Durch acht Eingänge verloren sich 600 Leute ins Genfer Grand Théâtre mit seinen 1500 Plätzen, erlebten statt wie vorgesehen Puccinis monumentale «Turandot» Rossinis nette «Cenerentola»: kleines Orchester, wenige Solisten, kaum Chor – viel Spass. Die ideale Oper in Zeiten, da wenig Leute auf der Bühne stehen und im Orchestergraben sitzen sollten. Genfs Opernchef Aviel Cahn hatte klug umgestellt. Obwohl er kein festes Ensemble hat, war es möglich, die Stars einzufliegen.
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