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Die Weltwoche

«Alles verkachelt»
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Bundesrat

«Alles verkachelt»

Micheline Calmy-Rey hat ein Jahr lang versucht, die Schweizer Geiseln freizubekommen. Ohne Erfolg. Umso wirkungsvoller distanzierte sie sich von Hans-Rudolf Merz.
Der Bruch der Kollegialität war spektakulär. Und wäre Micheline Calmy-Rey nicht eine linke Frau aus Genf, sondern ein rechter Mann aus Appenzell – man hätte ihr den Rücktritt nahegelegt. Noch während Bundespräsident Hans-Rudolf Merz am Freitag an einer Pressekonferenz die Journalisten über seine Reise nach Libyen informierte, distanzierte sich das Aussendepartement von Calmy-Rey (SP) offiziell vom Abkommen, das Merz (FDP) am Tag zuvor in Tripolis unterzeichnet hatte. Per SMS erhielten verschiedene Medienleute den Hinweis: «Dfae direktion für völkerrecht hat gestrigen vertrag vor der unterzeichnung nicht gesehen», Absender unklar. Riefen die Journalisten im Eidgenössischen Depa ...
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